Aktuelles

Fakultät für Informatik der OVGU Magdeburg stellt sich auf embedded world Messe vor

Die Otto-von-Guericke-Universität präsentierte sich auf der embedded world (eine der führenden Messen für eingebettete Systeme) in Nürnberg vom 25. bis 27.02.2020. Forscher des Lehrstuhls für Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence Lab http://ai.ovgu.de/) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Sebastian Stober stellten ein aktuelles Forschungsprojekt zum Thema Erklärbarkeit von künstlicher Intelligenz vor. In diesem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt forscht die Arbeitsgruppe daran, künstliche neuronale Netze besser zu verstehen.

Künstliche neuronale Netze (KNNs) sind selbstlernende intelligente Systeme, die vom Aufbau natürlicher Gehirne inspiriert sind. Unter dem Begriff „Deep Learning“ haben sich KNNs in den letzten Jahren als beliebte Wahl zur Entwicklung intelligenter Systeme etabliert. Die wachsende Komplexität dieser Netze erschwert es aber selbst Experten, deren innere Prozesse und Entscheidungen nachzuvollziehen. Durch die Übertragung von Methoden der kognitiven Neurowissenschaften auf künstliche neuronale Netze wollen die Informatiker herausfinden, wie diese selbstlernenden Systeme Vorhersagen treffen bzw. warum sie Fehler machen.

Prof. Stober und sein Team wollen beispielsweise unterschiedliche Regionen in einem künstlichen neuronalen Netz identifizieren, die – wie in biologischen Gehirnen – für bestimmte Funktionen verantwortlich sind. Ähnlich wie die Aufnahme eines Hirn-Scans in einem Magnetresonanztomografen (MRT), wollen die KI-Experten die Funktion bestimmter Areale der KNNs erkennen können. Auf der Messe demonstrierten die Wissenschaftler diese Methoden unter anderem anhand eines KNN-basierten Spracherkenners.

Das Team um Prof. Stober präsentierte sich dabei am Gemeinschaftsstand der Initiative „Forschung für die Zukunft“ (http://www.forschung-fuer-die-zukunft.de/). Am Gemeinschaftsstand stellten neben der OVGU auch weitere Hochschulen sowie Ausgründungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aktuelle Forschung und neue Produkte vor.

Trotz geringerer Besucherzahlen und Absagen vieler Aussteller wegen des Coronavirus‘ konnte das Team um Prof. Stober während der Messe qualitativ hochwertige Kontaktanbahnungen verzeichnen und daher die Messeteilnahme als erfolgreich einstufen.

Besucher_2 Stand_1

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Sebastian Stober
Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz
Artificial Intelligence Lab
Fakultät für Informatik
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Tel.: +49  391 67-58314
E-Mail: stober@ovgu.de

http://ai.ovgu.de/

mehr ...

didacta Stuttgart - COVID-19 - News

Die Messe Stuttgart informiert auf ihren Seiten zu aktuellen Entwicklungen bezüglich der Gefahrenlage zum Coronavirus. Nach derzeitiger Aussage vom 3.3.2020 soll die didacta 2020 unter besonderen Vorkehrungen stattfinden.

mehr ...

Kostenfreie Messetickets

Hier gibt es eine Übersicht über die Messen, für die wir Ihnen kostenfreie Eintrittskarten anbieten können. Schauen Sie immer mal wieder rein, wir aktualisieren täglich, sobald Angebote eintreffen. Natürlich freuen wir uns auch auf Ihren Besuch an unserem Messestand :)

Klicken Sie einfach auf das entsprechende Bild und Sie erhalten ein kostenfreies Ticket zur Messe.

Headerbild_730x350_Twenty2X

 HMI2020 - Vorankündigung

mehr ...

NachLeben stellt auf der Internationalen Grünen Woche Nachhaltigkeit in den Lebensmittelberufen vor

Welche betriebliche Bedeutung hat Nachhaltigkeit aus der Perspektive der Unternehmensleitungen? Linda Vieback und Stefan Brämer von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Professur Technische Bildung und ihre Didaktik) sowie Philipp Schüßler (Professur für Wirtschaftsinformatik) von der Hochschule Magdeburg-Stendal haben hierzu zahlreiche Interviews geführt. Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin (17.-26. Januar 2020, Halle 23b/Stand 135) wurden, unter den Augen von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff, die daraus folgenden Ergebnisse und Auswirkungen vorgestellt.

 

Verschiedene Aspekte spielten bei den Interviews eine Rolle: Angefangen von der Frage, was Nachhaltigkeit persönlich bedeutet über die bereits vermittelten Inhalte zum Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen bis hin zu den dafür genutzten digitalen Medien. Antworten und Ergebnisse dienen zum Teil der Übersicht der IT-Infrastruktur und geben Aufschluss darüber, wie didaktisches Material und Lern- un Lehrarrangements entwickelt und genutzt werden können. Da den Auszubildenden in der Regel keine einheitlichen digitalen Endgeräte zur Verfügung gestellt werden, kann es eine mögliche Aufgabe sein, Lösungen zu finden, die unabhängig von dem mobilen Endgerät, der Infrastruktur oder den technischen Voraussetzungen funktionieren.

 

NachLeben steht für „Nachhaltigkeit in den Lebensmittelberufen.“ Das Modellprojekt ist ein Verbundprojekt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt. Die Zielstellung des Projektvorhabens ist die Entwicklung, die betriebliche Erprobung, die Evaluation und die Verbreitung von lernortübergreifenden didaktischen Lehr-Lernarrangements zur beruflichen Ausbildung für eine nachhaltige Entwicklung in den Ausbildungsberufen in der Lebensmittelindustrie und im Lebensmittelhandwerk. Die einzelnen Dimensionen der Nachhaltigkeit „ökologisch“, „sozial“, „ökonomisch“ werden dabei nicht isoliert voneinander, sondern ganzheitlich betrachtet. In diesem Zuge ist u.a. zu eruieren, inwieweit das Ziel der Ausbildung „Beruflicher Handlungskompetenz“ sich mit den Ansätzen zur Entwicklung von Bewertungs-, Gestaltungs- und Systemkompetenz vereinbaren lässt, um neben der Vermittlung von thematischen Aspekten der Nachhaltigkeit den Kompetenzerwerb mit zeitgemäßen sowie didaktischen Ansätzen in der beruflichen Ausbildung weiter zu fördern und zu stärken. Die Erprobungsberufe des Projektvorhabens umfassen die dualen Berufsausbildungen Süßwarentechnolog*in, Fachkraft Lebensmitteltechnik, Brenner*in, Destillateur*in und Weintechnolog*in.

 

NachLeben ist ein Modellversuch aus dem Förderschwerpunkt „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung 2015-2019“, das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

 

Ansprechpartner*in

Linda Vieback

Professur für Technische Bildung und ihre Didaktik | Professur Fachdidaktik Gesundheits- und Pflegewissenschaften

Institut I: Bildung, Beruf und Medien

Fakultät für Humanwissenschaften

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

linda.vieback@ovgu.de, +49 391 67-56392

mehr ...

zurück 1 | 2 | [3] | 4 | 5 | 6 vor

Letzte Änderung: 17.09.2020 - Ansprechpartner: Webmaster